New York PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Bea & Alex   
07.05.2006
 
  • 1. Mai 2006
    Da Tobi heute wieder in die Arbeit muss und wir alle im gleichen Zimmer schlafen, ist an Ausschalfen nicht zu denken.
    Alex nutzt die Gelegenheit, um die bisherigen Fotos auf die Homepage zu laden, dann noch schnell unter einem recht lauen Wasserstrahl duschen und schon ist es an der Zeit Richtung UN aufzubrechen, da wir mit Tobi zum Mittagessen beim Japaner verabredet sind und er direkt gegenueber arbeitet.
    Anschliessend besichtigen wir Ground Zero. Kaum zu glauben, dass hier einmel die 2 Tuerme des World TradeCenter standen. Entlang der Absperrung wird detailliert der Tagesablauf des11. September beschrieben. Aus den Formulierungen kristalisiert sich der amerikanische Nationalstolz heraus und die zu Tode gekommenen Menschen werden als "Heros" aufgelistet.
    Nach einer kurzen Pause am Hudson River mit Blick auf die Freiheitsstatue stuerzen wir uns ins bunte Treiben von Chinatown.
    Die Strassen gehen hier im Gegensatz zum Rest der Stadt kreuz und quer, Menschen draengen aneinander vorbei und kaufen an den offenen Gemuese- und Fischlaeden die typisch chinesischen Zutaten fuer ihr Essen. Der Geruch auf der Strasse schwankt zwischen suess-sauer und Fisch.
    Ich komme mir fast wie in Shanghai vor. Wir lassen Chinatown und das ungrenzende Little Italy hinter uns und begeben uns zu einer Schapartie in den Central Parc.
    Dann ist es aber auch  schon an der Zeit zum Busterminal aufzubrechen, um Melanie (eine Freundin von Alex), die fuer 2 Tage aus Montreal anreist, abzuholen. Trotz ihrer Muedigkeit durch die lange Fahrt machen wir uns zu Fuss in Richtung West Harlem auf. Auf dem Weg zu ihrer Jugendherberge noerdlich vom Central Parc aendert sich das Strassenbild je weiter wir nach Harlem eindringen. Viele Ansammlungen von Schwarzen, die sich auf der Strasse herumtreiben, in ihren Autos mit lauter Rapmusik sitzen oder sich in Hauseingaengen rumdruecken. Wir fuehlen uns hier schon nicht mehr so sicher, v.a. als 2 Maenner mit Kaputzenpullis uns folgen, nachdem wir sie passiert haben.
    Um so erleichterter sind wir, als wir endlich ihre Unterkunft finden. Der Hunger treibt uns anschliessend nach Chinatown. Im Gegensatz zu dem Gewusel am Tag sind die Strassen hier zu spaeterer Stunde recht ausgestorben. Zum Glueck finden wir noch einen Chinesen der uns auch zu dieser vorangeschrittenen Stunde bewirtet. Zu den Fotos

 

  • 2. Mai 2006
    Waesche waschen ist heute unsere erste Mission. Hierfuer geht es in einen kleinen Waschsalon um die Ecke. Am fruehen Nachmittag treffen wir Melanie zu einer
    2-stuendigen Bootstour. Vorbei an der Freiheitsstatue bis zum UN-Gebaeude bewundern wir die beeindruckende Skyline. Am Ufer von Brooklyn brennt eine alte Fabrik- oder Lagerhalle ab und die Feuerwehr ist im vollen Einsatz.
    Der Tag ist wie im Flug vergangen und so kehren wir mit Tobi und Cyril in ein jamaikanisches Restaurant und anschliessend zur Abwechslung mal wieder auf ein Bierchen in eine Bar ein.  Zu den Fotos
 
Letzte Aktualisierung ( 07.06.2007 )
 
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